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Endless Story
| Autor: |
Capt. Taprell Dorling |
| Titel: |
Endless Story |
| Untertitel: |
Being an account of the work of the destroyers, flotilla-leaders, torpedo-boats and patrol boats in the Great War. |
| Seiten: |
451 |
| Verlag: |
Hodden and Stoughton |
| Ort, Jahr: |
London, 1931td>
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Was beim Lesen zuerst auffällt, ist dass der Autor sich bei der Beschreibung seiner ehemaligen Gegner, einer für die Zeit in Großbritannien nicht üblichen Sachlichkeit, teilweise sogar einer gewiesen Sympathie, befleißigt.
Das Buch führt chronologisch von der Seeschlacht vor Helgoland über Skagerrak, den Kanalkämpfen, der U-Bootsabwehr hin bis zum Blockadeversuch der flandrischen Häfen. Neben selbsterlebten -der Autor war Zerstörerkommandant- befragte Dorling Offiziere der beteiligten Boote, sah -soweit dies damals möglich war- Akten der Admiralität ein. Das Ergebnis, ein Werk über den Seekrieg aus der Perspektive der Offiziere vor Ort. Ein Einbinden der "Mannschaft" wie es damals in Deutschland üblich wurde, fand nicht statt. Bei der Beschreibung der Operationen werden die beteiligten Fahrzeuge namentlich erwähnt, was beim Querlesen mit deutschen Quellen hilfreich ist.
Wer also etwas über den Alltag an Bord britischer Zerstörer erfahren will, ob im Gefecht oder bei Sturmfahrten, ist mit Dorling mehr als gut bedient. Bis heute gibt es ja keine vergleichbare Geschichte der deutschen T-Boote im 1.WK. Fock kopierte nur konzeptlos diverse Seekriegswerke und auch sonst ist nichts Brauchbares zur Hand und dabei wird es wohl bleiben.
Bernd Langensiepen
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