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Die deutsche Seekriegsführung im Pazifik in den Jahren 1914 und 1915

Autor: Andreas Leipold
Titel: Die deutsche Seekriegsführung im Pazifik in den Jahren 1914 und 1915
Seiten: 521
Abbildungen: keine, 1 beigelegte Karte
Verlag: Harrassowitz Verlag
Ort, Jahr: Wiesbaden, 2012
ISBN: 978-3-447-06602-0

Selten hat eine Veröffentlichung, wie diese ursprünglich als Dissertation an der Universität Bayreuth vorgelegte Arbeit, die Meinung des Rezensenten mehr polarisiert. Seit langem muss man in Deutschland zur Kenntnis nehmen, dass relevante Bücher auf dem marinegeschichtlichen Sektor nahezu ausschließlich universitäre Arbeiten zur Grundlage haben – nicht weil sich die Forschung auf diese Anstalten beschränkt, sondern weil sich kein breiter Markt mehr findet, dessen Umsätze die nun einmal für einen Verlag zwangsläufig entstehenden Kosten kompensieren. Das ist so, und wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Jedes Mal darf man also gespannt sein, wenn eine dieser seltenen Neuerscheinungen angekündigt wird, was es hier neues zu erfahren/lernen gibt – umso eher, wenn dann auch noch das eigene Spezialisierungsgebiet und der entsprechende Zeitraum gestreift werden.

Der Autor bringt es bereits bei seiner Einführung auf den Punkt: Erstaunlich wenig ist über dieses im Titel deutlich umrissene Thema – hinter dem sich primär die Aktionen des deutschen ostasiatischen Kreuzergeschwaders von dem Kriegsausbruch 1914 bis zu seinem Untergang verbergen – in den vergangenen 90 Jahren veröffentlicht worden, obwohl die Quellenlage vergleichsweise exzellent ist. Gemeint sind hier weniger die in größerer Anzahl vorhandenen eher populären Darstellungen der Zwischenkriegszeit, sondern eine wissenschaftliche Aufarbeitung anhand der reichhaltigen Quellen. Das wesentliche, wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Werk stammt noch immer aus der Feder Erich Raeders, im Rahmen der Veröffentlichungen des sogenannten Admiralstabswerkes aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. In den Grenzen der vorgenommenen Quellenkritik, ohne die eine zeitgemäße wissenschaftliche Aufarbeitung nicht vollständig wäre, geht der Autor selbstverständlich auch auf die (vermeintliche) Schwäche der Arbeit Raeders ein, die – in noch großer zeitlicher Nähe geschrieben – nach seiner Aussage und allgemeinem heutigen Konsens tendenziell der Rechtfertigungsliteratur der damaligen Zeit zuzuordnen sei. Es wären Raeder zwar keine direkten Falschaussagen nachzuweisen, doch hätte er eine Menge der ihm zur Verfügung stehenden Quellen in nur unzureichender Weise genutzt, woraus sich intentionell ein geschöntes Bild der Ereignisse ergeben musste. Das Problem sei nun, dass sich ein Großteil aller Autoren bis heute auf die Arbeit Raeders stütze, was die jetzt vorgelegte Arbeit zu einem Desiderat der modernen Forschung gemacht habe. Natürlich ist ihm, dem Autor, dabei auch nur allzu deutlich gewesen, dass der pazifische Raum – auch mit seinen ehemaligen deutschen Kolonien und Protektoraten – nicht eben zu den Forschungsschwerpunkten der vergangenen 100 Jahre gehörte, mit Ausnahme vielleicht der angrenzenden Staaten, wie Australien, wo in jüngerer Zeit wohl einige bemerkenswerte Arbeiten auch zum Verhältnis mit „Kolonialdeutschland“ publiziert worden sind.

Unter dieser Prämisse ging er ans Werk, und stützte sich dabei auf eine in der Tat sehr breit angelegte Quellenbasis. Die Zahl der Verweise und angeführten Quellen ist Legion, so wie man es von einer Dissertation erwarteten darf. Nach der umfangreichen Einleitung, die angeführte Quellenkritik beinhaltend, geht er kurz auf die Genese des Kreuzergeschwaders ein – und einen weiteren Punkt, der weiter unten seine Würdigung finden soll – bevor die beiden stärksten Abschnitte anstehen, betitelt: „Die Grundlagen der deutschen Seekriegsführung im Pazifik“ sowie „Operationsplanungen“. In den „Grundlagen“ präsentiert der Autor auf über einhundert Seiten zunächst das nachrichtendienstliche System, auf welches jeder deutsche Befehlshaber fern der Heimat seine Handlungen stützen musste, und dann das unabdingbare System der Versorgung mit Proviant und Kohlen, ohne das ein Schiffsgeschwader in dem unermesslichen pazifischen Becken und seinen Randmeeren nicht überlebensfähig gewesen wäre.

Sehr schön wird hier wieder einmal deutlich, wie illusorisch ein weltweiter Kreuzerkrieg einer möglicherweise noch weitaus größeren Anzahl von Schiffen für das Deutsche Reich gewesen wäre, waren doch die Ressourcen, die letztlich dem Kreuzergeschwader zugeführt werden konnten, sehr begrenzt und es muss zweifelhaft bleiben, ob v. Spee allein aus diesem Grunde und ohne die Falklandschlacht den anvisierten Durchbruch in die Heimat hätte schaffen können.

In den „Operationsplanungen“ nimmt sich der Autor, erstmals in dieser Tiefe und daher kaum weniger umfangreich als der vorherigen Abschnitt, der Kriegspläne „A“ bis „E“ gegen die fünf mächtigsten Gegner der Region an, den USA, Frankreich, Russland, Großbritannien und Japan. Er zeigt dabei sehr deutlich auf, dass man sich im pazifischen Raum zwar gegen Frankreich und Russland (anfänglich sogar noch gegen die USA) individuell zeitweilig gewisse Chancen ausrechnete, das Kreuzergeschwader mit Gewinn verwenden zu können, gegen die übrigen drei (zwei, s.o.) Mächte oder auch mögliche Koalitionen grundsätzlich aber unter dem Eindruck des – später geprägten – Bonmots der „politics of frustration“ stand. Hier konnte man nur in die Tiefe des Raumes ausweichen – fliehen, wie es der Autor mehr als einmal nennt – oder in Schönheit sterben. In diesen beiden Hauptkapiteln wird wahrhaftig z.T. bahnbrechende Arbeit geleistet, die deutlich über das bisher bekannte Material hinausgeht.

Die drei verbleibenden Hauptabschnitte behandeln dann wiederum etwas vertrauteres Terrain, Graf Spees Operationen sowie die Operationen der Dresden von der Falklandschlacht bis zu ihrer Vernichtung vor Juan Fernandez schildernd. Doch auch hier bewegt sich die Darstellung – mit dem oben erwähnten Anspruch, die durch Raeder einst geschlagenen Bresche signifikant zu erweitern – mitnichten auf ausgetretenen Pfaden. Permanent wird abgeglichen, hinterfragt und unter Verwendung der Quellen neu bewertet. Eher als Kuriosum muss dabei allerdings das Subkapitel über den Topos des berühmten Bildes vom „letzten Mann“ gewertet werden. Es hätte seines in dem beschriebenen Rahmen nicht bedurft und muss daher selbst ob seiner Zielsetzung hinterfragt werden, wobei immerhin offensichtlich einige Mühe auf die Analyse dieses wohl berühmtesten Gemäldes der Ersten Weltkrieges verwendet wurde. Der Autor kommt dabei aber zu diskutablen Schlüssen – zumal er offenkundig mit den Verhältnissen auf See nicht vertraut ist. So wird beständig von nur einer einzelnen Person auf dem Bilde ausgegangen, ohne die im Wasser sichtbaren Personen in die Analyse mit einzubeziehen. Auch sprechen die im Hintergrund dargestellten Schiffe gegen seine Schlussfolgerung, es würde sich um den Untergang der Nürnberg handeln – wenn man dem Gemälde überhaupt eine Realitätsnähe zubilligen will und es nicht als das nimmt, was es eigentlich sein soll: Künstlerischer Ausdruck einer Idee.

Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem Abschnitt über die Besatzungen in der Kriegsgefangenschaft, bzw. Internierung, welcher aber ebenfalls nichts wirklich neues bringt, und der obligatorischen Zusammenfassung, nebst Quellen und Literaturverzeichnis. Formal also eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Lehrbuch, die dem Erkenntnisgewinn dient. Wirklich?

Vor einer abschließenden Wertung der Arbeit müssen wir auf die Eingangs gemachte Bemerkung von der polarisierenden Wirkung auf den Rezensenten zurückkommen. Bei allen jetzt folgenden Ausführungen sollte man sich immer wieder vor Augen halten, dass wir uns hier mit einer Dissertation zur Erlangung des Dr. phil. – mithin also höchster akademischer Weihe – auseinandersetzen. Die einzige Einschränkung die vorgenommen werden muss ist die, dass eventuell zwischen der original vorgelegten Arbeit und der Veröffentlichung in Buchform „Reibungsverluste“ entstanden sind, die sich dem Leser mangels Vergleichsmöglichkeit allerdings nicht erschließen können

Um es also einmal ganz plakativ zu formulieren: Dem Rezensenten ist noch nie eine wissenschaftliche Arbeit, und nur äußerst selten sogar ein anspruchsloses Buch mit einer derartigen Anzahl von Fehlern untergekommen! Und zwar Fehlern aller Couleur, von rein orthographischen, hin zu systematischen und Verständnisfehlern. Eigentlich ist bei einer akademischen Arbeit die Frage müßig, ob sie gegengelesen/lektoriert worden ist – sie muss allein mindestens von zwei Professoren gelesen, geprüft, kommentiert und ggf. korrigiert worden sein – doch wie ist dann dieses Resultat zu erklären?

Einige Beispiele sollen zur Verdeutlichung dessen zitiert werden. Ist es zu hoch gegriffen, wenn man erwartet, dass Eigennamen – wichtige und „unwichtige“ – korrekt geschrieben werden, und zwar durchgängig? Es beginnt mit der Hauptinsel der Marshall-Inseln, die damals wie heute „Jaluit“ genannt wird, und nicht „Jaulit“, wie es sich durchgängig bis in das Register finden lässt. Ähnliches gilt für die koreanische Hauptstadt, damals wie heute „Seoul“, nicht „Soul“. Ein besonders krasses Beispiel ist die Anführung einer Quelle, die in der Deutschen Gesandschaft in „Sgravenhagen“ ihren Ursprung haben soll. Einen solchen Ort gibt es weltweit nicht – wohl aber die Stadt „s’Gravenhage“, welche keine andere ist als der niederländische Regierungssitz „Den Haag“. Einer der Protagonisten der Ereignisse um das Kreuzergeschwader – und wichtige Quelle zugleich – war der Kommandant von S.M.S. Nürnberg, Kapitän z.S. Schönberg, nicht „Schöneberg“, wie häufig zitiert, ebenso wenig wie der primäre Historiograph auf britischer Seite „Julius“ Corbett hieß, sondern „Julian“ Corbett, der zeitweilige Chef des Kreuzergeschwaders nicht Admiral Dittrichs, sondern Admiral Diederichs und der bekannte Hamburger Reeder Carl Ferdinand Laeisz nicht „C. Fred Laiesz“. Diese sollen genug als Beispiele für eher semantische Fehler sein, kommen wir zu einigen sachlichen „Ausfällen“.

Ein Klassiker geradezu ist die Zitierung des schriftlichen Nachlasses eines Matrosen, der als „Steuermann“ an Bord eines der Schiffe gedient habe. Nein, und nochmals Nein: Ein Matrose dient an Bord eines (Kriegs-) Schiffes nicht als „Steuermann“, sondern als „Rudergänger“. Überhaupt, der Begriff Matrose! Er wird in geradezu verschwenderischer Weise gebraucht, um die Summe der an Bord befindlichen Personen zu kennzeichnen. Auch hier gilt – eigentlich ein Einrennen von offenen Türen –, die Summe der an Bord dienstlich beschäftigten Personen bezeichnet man noch immer als „Besatzung“, deren einer, mehr oder minder großer, Anteil aus dem Dienstgrad der Matrosen besteht. Wir lesen doch hier nicht das Programmheft einer Operette! Eine weitere zitierte Quelle ist der im Bundesarchiv befindliche briefliche Nachlass des an Bord der Scharnhorst gefallenen angeblichen „Torpedomaat[en] Masch Labeck“. Einen solchen gab es weder mit Rang noch mit Namen, wohl aber den Torpedomaschinistenmaaten Lobeck (Quelle: Offizielle Verlustlisten der Kaiserlichen Marine).

Wie in der Inhaltsbeschreibung oben angerissen, beschäftigt sich der Verfasser eingehend auch mit der nachrichtendienstlichen Führung des Geschwaders auf dem Funkwege – welcher aber bitte nicht nach dem Prinzip der „tönernen Funken“ arbeitete, sondern der „tönenden“ Funken. Die gleichfalls thematisierte Kohleversorgung fand im Frieden auch nicht mit der ob ihres energieeffizientesten Einsatzes präferierten Kohle aus den „Cardiff-Minen“ statt, sondern mit walisischer Kohle, die aufgrund ihres Hauptverschiffungshafens durchaus unpräzise allgemein „Cardiff-Kohle“ genannt wurde. Fraglich ist weiterhin, ob sich der Verfasser über die Ein-Identität der seinerzeit führenden deutschen Reederei im Klaren gewesen ist, die im Rahmen der Versorgung des Geschwaders eine gewichtige Rolle spielen sollte? Allzu oft springt er zwischen den Bezeichnungen „Hapag“ und „Hamburg-Amerika-Linie“ hin und her. Krönend dazu die Notiz über das Einlaufens des Versorgers Seydlitz nach der Falklandschlacht in den „argentinischen“ Hafen Montevideo.

Aber, es kommen leider auch noch handwerkliche Fehler beim Abfassen der Arbeit hinzu, besonders prägnant beispielsweise auf den Seiten 209/213. Auf beiden Seiten wird dieselbe Quelle zitiert: BA/MA-RM 5/6693, Bl. 1-61, Bl. 12. Auf Seite 209 führten demnach die Großen Kreuzer an Barmitteln jeweils u.a. 30.000 „Dollar“ in Gold mit, vier Seiten weiter sind es plötzlich 30.000 „Goldpfund“!?

In der Zusammenfassung steht der Leser dann vor einem Lapsus, einem ernsthaften Studenten der Marinegeschichte unwürdig: „[…]Der Abzug der beiden britischen Schlachtkreuzer aus der Nordsee stellte eine große Schwächung der Blockade dar und hätte zu Angriffen der deutschen Hochseeflotte auf diese einladen können. Der Chef des Admiralstabes und das Reichsmarineamt vergaben die Chance für einen kurzen taktischen Sieg über Großbritannien.“ Wie konnte es eine solche Aussage durch die fachlichen Prüfungen/Kontrollen schaffen? In diesen beiden kurzen Sätzen stecken mindestens drei massiv angreifbare Inhalte, von der allein bereits die implizierte Behauptung, das Reichsmarineamt hätte Weisungsbefugnis über die Einsätze der Hochseeflotte gehabt, eine eklatante Unkenntnis der Verhältnisse offenbart, ganz zu schweigen von der Tatsache, daß die Hochseeflotte in diesem Zeitraum der Abwesenheit tatsächlich angegriffen hat – ohne dass es zu einem kurzen taktischen Sieg über Großbritannien gekommen ist!

Ein Punkt bleibt noch nachzureichen, wir haben oben auf ihn verwiesen, nämlich das Subkapitel „Die Zusammensetzung der Besatzungen – Elitematrosen für ein Elitegeschwader?“, womit dem heutzutage anscheinend wohl unumgänglichen Aspekt der Sozialgeschichte Genüge getan werden sollte. Hier darf man einfach mal herzhaft den gewählten Ansatz hinterfragen, denn der Versuch, die Frage nach dem „Elitegeschwader“ zu eruieren, wird mit untauglichen Mitteln unternommen. Es war sicherlich eine immense Fleißarbeit, von den ca. 2.200 Mann des Kreuzergeschwaders etwa 1.400 zu identifizieren – doch wenn der Verfasser anlässlich des Abschnittes über die Mannschaften mit entwaffnender Offenheit feststellt, „Über die Mannschaften des Kreuzergeschwaders ist wenig bekannt“, so trifft er damit den Kern seiner Untersuchung.

Es ist im Hinblick auf die Frage der Qualifikationen völlig belanglos, ob sich beispielsweise neben 175 bürgerlichen Offizieren 20 adelige an Bord befanden, und damit im Verhältnis 1% weniger als im Durchschnitt der gesamten Flotte. Denn das ist es nicht, was ein „Elitegeschwader“ ausmachte, schon gar nicht, ob sein Admiral dem Hoch- oder dem Dienstadel angehörte, ob er und seine Offiziere und Mannschaften aus Nord-, Mittel- oder Süddeutschland stammten. Offensichtlich wurde hier der Begriff missverstanden und der Ansatz gesucht, ob die Offiziere (für die Mannschaften kann der Begriff in dieser Auslegung per se schon nicht zutreffen) den damaligen „Eliten“ Deutschlands angehörten – mithin dem in der Armee so vorherrschenden Adel. Wenn auf diese Frage eine dem Wortsinn entsprechende Antwort hätte gefunden werden sollen, dann wäre sie in den Qualifikationsberichten der Offiziere zu finden gewesen oder, noch simpler, in den Ranglisten, die bekanntlich bereits einiges über das generelle Avancement aussagen. Machen wir es doch nicht unnötig kompliziert. Die wenigen in der Schlachtflotten-Marine der Tirpitz-Ära noch verbliebenen Auslandsposten waren gesucht, sogar die einschlägige Memoirenliteratur spricht da eine deutliche Sprache. Warum sollten ausgerechnet diese gesuchten Stellen wohl mit Personal besetzt werden, dessen Leistung in irgendeiner Art unterdurchschnittlich war und nicht den Ansprüchen entsprach?

Und damit genug des üblen Spiels. Wie erwähnt, die vorgenannten Bemerkungen sind nur Beispiele, welche sich leicht erweitern lassen. Der Verfasser der Arbeit hängt durchgängig, besonders aber bei der Quellenkritik im Umgang mit seinen Vorgängern oder der Bewertung der überlieferten Zeitzeugnisse, die qualitative Messlatte sehr hoch – nicht zuletzt auch durch einen manches Mal an die Grenze des Erträglichen gehenden besserwisserischen Stil – und muss sich daran messen lassen. Ob er daran gescheitert ist oder nicht, kann jeder nur nach seinem individuellen Anspruch entscheiden. Der Rezensent jedenfalls hat eine derartige Arbeit bislang noch nicht gelesen.

Dirk Nottelmann