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The Dover Patrol 1914-18

Autor: Roy Humphreys
Titel: The Dover Patrol 1914-18
Seiten: 216
Abbildungen: ca. 100
Verlag: Sutton Publishing Ltd.
Ort, Jahr: Gloucestershire, 1998
ISBN 0-7509-1967-1

Vom Kauf dieses Buches ist unbedingt abzuraten! Schon beim lesen des Vorwortes glaubt man einen Nachdruck eines 1915/18 von britischen Propaganda Ministerium herausgegeben Buches vor sich zu haben. Der Text ist gleichermaßen übel. Endlos reihen sich Geschichten von britischen "Heros" und feigen "Huns" aneinander. So was musste ja auch kommen. Der gute Roy nahm sich eine Menge von Büchern vor, schrieb sich das Passende heraus und verpackte das Ganze noch mit seiner Sicht der Dinge. Die Dover Patrol, die sich vier Jahre lang mit Schröders Flandern Korps anlegte, hätte besseres verdient.

Einige Beispiele gefällig? Es fehlt natürlich nicht die Weiberparty auf UB20, die letztlich ja wohl zum Verlust des Bootes führte. Auch die Geschichte vom "Enterkampf" G42 Broke wird einem wieder aufgetischt. Natürlich stellt sich das Zeebrügge Desaster als ein großer Erfolg dar.

Die Fotos? Es sind reichlich welche vorhanden, alles in guter Qualität... dennoch alles Bekanntes. Ach ja, ich rate deshalb vom Kauf ab, damit der Autor nicht noch davon sein Taschengeld auffüllen kann und von einem Deutschen möchte Roy bestimmt keinen Penny erhalten. Beenden wir das Trauerspiel mit einem Zitat des Autors: "The white ensign is, and always has been, a symbol of chivalry, bravery and humanity both in peace and war." Glücklich die Nation die über solch eine Marine verfügt.

Bernd Langensiepen


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